H o c h s e n s i b i l i t ä t 

Menschen mit dieser Eigenschaft sind die 'Lerchen im Krähenschwarm des Lebens'. Ähnlich wie der Mond haben sie keine Atmosphäre; es fehlt ihnen ein Schild, um sich vor Lärm, fremder Begeisterung und Übergriffen zu schützen. Sie sind so nah an ihrer Umwelt, dass fremde Gefühle zu ihren eigenen werden können. Hochsensibilität ist keine Krankheit, aber sie erfordert Achtsamkeit von beiden Seiten. Wer Übergriffe auf Dauer erduldet und meint, er müsse mit 'Normalen' mithalten, kann erkranken - der Körper zieht dann die Notbremse, wenn die Seele zwischen alle Fronten gerät, zum Beispiel als Panikattacke.

Hochsensible Menschen können den Verlauf ihrer Meridiane spüren und verfügen über viele weitere wunderbare Fähigkeiten, die Schamanen und andere Heiler seit Urzeiten auszeichnen. Sie sollten in einer fein abgestimmten Balance aus Mitmachen und Abschottung ihr Leben gestalten. Bezugspersonen sind oft kein Halt, sondern eine Belastung, da diese aus Unverständnis in ihr Leben hinein regieren. Ihre Situation wird sich verbessern, sobald sie ihre Seele heimholen: Autonomie statt Fremdbestimmung.

In der Astrologie werden diese Fähigkeiten Neptun, dem Herrscher über die Gefühle der Massen zugeordnet. Hinzu kommen  Fische und das 12. Haus, dort vor allem Sonne und Mond. Eine Empfindsamkeit mit einem starken Bedürfnis nach Abschottung zeichnet außerdem den Krebs aus. Hochsensibilität kann sich als Sonne oder Mond im 4. Haus zeigen.

Das Horoskop von Dr. Edward Bach, geboren am 24. September 1886 um 17 Uhr 12 in Moseley, GB, zeigt einen Fische-Aszendenten. Dr. Bach war in der Lage, die Signaturen von Pflanzen wahrzunehmen, indem er zum Beispiel Blätter auf seine Zunge legte.

(Bildquelle www.astroschmid.ch/Horoskope/Waage/bach_edward.htm)