Aktualisierter Klappentext 

Viele Menschen hadern mit ihren Krankheiten und manche fragen sich, warum sie leiden. Die buddhistischen und hinduistischen Lehren sagen, jedes Leid gründe auf bestimmten Taten (Karma), doch es  wird nicht beschrieben, welches Karma mit welcher Krankheit in Verbindung steht. Gerhard Miller schließt diese Lücke nach vielen Jahren Forschung. Er verbindet Karma mit Astrologie, Psychologie und Medizin, beschreibt die Sternzeichen und ihre Disposition zu Krankheiten, erklärt Beschwerden als Ergebnisse einer geistigen Fehlhaltung und gibt sie in der Astro-Symbolik wider. Es wird deutlich, an welchem Punkt sich die Betroffenen in ihrer persönlichen Entwicklung befinden. Eine Auswahl der besprochenen Krankheiten: Heuschnupfen, Bluthochdruck, Gelenkrheuma, Nierenbeschwerden, Diabetes, Schilddrüsenbeschwerden und Krebs.

 

Inhaltsverzeichnis:

Erster Teil: Astrologie - ein Kurzlehrgang 

Zweiter Teil: Tierkreiszeichen in ihrer schattenhaften Ausprägung

Tierkreiszeichen und ihre Krankheitsdisposition von Widder bis Fische

Dritter Teil: Krankheiten - Karma - Transformation

Einführung in das Thema Erkrankungen

Magengeschwür

Neurodermitis

Bronchialasthma

Heuschnupfen

Bluthochdruck und Herzinfarkt

Bandscheibenvorfall

Gelenkrheumatismus

Parkinsonsche Krankheit

Multiple Sklerose

Morbus Crohn

Nierenerkrankungen

Zuckerkrankheit

Schilddrüsenbeschwerden

Krebs

AIDS

Leseprobe:

Karma und Transformation bei Bronchialasthma

Bronchialasthma geht auf Macht und Abhängigkeit in vergangenen Leben zurück. Dieser Mensch hatte alles, was er brauchte und er ruhte sich auf Besitztümern aus. Auch Menschen gehörten dazu. Er fühlte sich stark, wenn er andere von sich abhängig machen konnte, indem er sie durch materielle und sinnliche Anreize an sich band (Stier-Aszendent). Mit der Macht seiner Wutausbrüche setzte er seine Interessen durch. Er ist in der jetzigen Inkarnation von seinen Gefühlen getrennt und muss sich durch die 'Sümpfe der Traurigkeit' zu ihnen vortasten (Mond im 12. Haus). Im Anfall wird die herzzerreissende tiefe Traurigkeit deutlich. Er wird dazu angehalten, Zugang zum Inneren Kind zu finden durch innere Einkehr (Mond im 12. Haus). Hierzu ist Stille ideal, und zwar deshalb weil er es gewohnt ist, lautstark zu fordern, bis er befriedigt wird. Auch in Sachen Liebe und Sex kannte er weder Maß noch Ziel. Seine Macht in Beziehungen festigte er als ein charismatischer Verführer. Er reizte und manipulierte seine Partner nach Belieben und nutzte sein Talent aus, um immer neue Partner zu haben (Venus im 1. Haus, Pluto im 1. Haus, Venus und Mars im harten Aspekt zu Jupiter).

Er wollte nicht zuhören. Er spuckte große Töne, gefiel sich in langen Monologen, die angefüllt waren mit ausgeschmückten Geschichten. Er sprach pastoral und drückte anderen seine endgültige Weltsicht auf (Saturn im 9. Haus). Er lud bei seinen Gesprächspartnern seinen Wortschwall ab. In dieser Inkarnation geht es darum, den Atem dosiert einzusetzen, die Sprache zu mäßigen, neue Wege der Erkenntnis zu beschreiten und Nachdenklichkeit zu entwickeln (Merkur Aspekt Aszendent, Merkur als häufigster Planet an den Achsen).

Manche Asthmatiker waren Nesthocker oder ewige Studenten, die ihr Leben in einem abgesichterten Milieu verbrachten (Stier-Aszendent). Ein 'goldener Käfig' familiärer Kontrolle, an ihrer Spitze eine überbehütende Mutter, gab ihrem Leben einen Rahmen (Mond in Jungfrau). Als Jugendliche ließen sie sich wegen ihrer Kränklichkeit bemitleiden. Sie gingen nicht auf Wanderschaft, denn die große weite Welt flößte ihnen Angst ein. Sie fanden Ausflüchte, um den Herausforderungen des Lebens aus dem Weg zu gehen, brachten sich um Erfolgserlebnisse und versäumten vieles, was sie hätten tun müssen. Seit einiger Zeit bewegt sich also recht wenig bei ihnen. Um wieder Bewegung in ihr Leben zu bringen, treibt das Schicksal die Themen Trennung und Verlust auf die Spitze. Sie werden gedrängt, anstatt eines weiteren Lebens in Anklammerung an liebgewonnene Sicherheit den Geist der Freiheit zu atmen, ohne Bindung an Wurzeln (Uranus in 4) - und zwar jenseits der für Asthmatiker typischen trotzigen Selbstbehauptung, die auf Reizbarkeit, aber nicht auf einen echten Unabhängigkeitsdrang schließen lässt (Sonne Konjunktion Uranus).

Verlag Zeitenwende (November 2006)  *  175 Seiten, broschiert